Die Plazdasophie

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Manchmal hat man überhaupt keinen Durst. Nein, heute wirklich nicht. Und dann geht man wegen irgendwem noch rasch ins Plazda. Gewisse Dinge lernt man nie. Warum auch?
Du musst doch was essen! Kennst du das? Mütter verspüren einen tiefen Drang, Leute zu füttern. Und im Plazda verspürt man den tiefen Drang, dich mit tiefem Augenaufschlag zu bewirten. Habe ich gerade das männliche Personal diskriminiert? Pardon, Jungs. Aber die Plazda-Damen-Tresencrew ist selbst aus weiblicher Sicht ausserordentlich fesch. Jedoch auf eine Art, dass einsame Mädchen auch gerne ohne Begleitung auf einen Schwatz vorbeikommen. Was naturgemäss wiederum Männer anzieht. Ach, wie schön, es ist ein stetiges Geben und Nehmen. Apropos: Nehmen wir noch einen?

Das Menu

Gefüttert wirst du natürlich auch. Hacktätschli sind die Spezialität des Hauses. Die einzige. Aber bei Muttern wird schliesslich auch gegessen, was auf den Tisch kommt. Und wieder schliesst sich der Kreis. Das Plazda ist ein wenig wie Heimkommen. Apropos: Wann bin ich eigentlich nach Hause gekommen?